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EGODOCUMENT 2019 | K-LI-P

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EGODOCUMENT - Portraits im Exil

Ein Projekt von COLLECTIF K-LI-P
Unter Mitwirkung von jungen Geflüchteten und Einheimischen aus der Region.

Die Zusammenarbeit in der Ausgabe von "EGODOCUMENT-Inszenierung der eigenen Existenz" 2016-17 war eine erste Partnerschaft mit dem COLLECTIF K-LI-P. 2019 engagiert sich der Verein schloss bröllin e.V. erneut und nimmt einen Prozess des neue Projektes "PORTRAITS IM EXIL" auf. Der Begriff "Identität" steht im Zentrum der seit 2005 geführten Recherchen der Choreografin Christel Brink Przygodda und des bildenden Künstlers Philippe Veyrunes. Auf die Frage "Wer sind wir" entwickeln sie performative Prozesse, die unsere Konstruktion als Subjekt widergespiegelt.
 Diese Porträts/Autoporträts hinterfragen auf konkrete Weise unsere Beziehung zu uns selbst und zu den Anderen. Die daraus resultierenden Inszenierungen sind sowohl Zeugnisse von eigener Geschichte als auch kollektive Situationen der Reflektion, in denen unsere Prägungen und Erinnerungsfelder die Voraussetzungen für einen Dialog schaffen.
Dazu entwickelt COLLECTIF K-LI-P in Form von Ateliers einen singularen, partizipativen von Empathie getragenen, ergebnisoffenen Ansatz. Die Frage "Wer sind wir?" findet hier in körperlichem und sprachlichen Ausdruck eine künstlerische Antwort, sowohl individuell als auch kollektiv, in einem Erfahrungsaustauschs mit nicht professionellen sowohl als auch professionellen Teilnehmern.

Residenz auf Schloss Bröllin: 08.- 12. Mai und 08. - 10. Juni 2019

10. Juni Performance und Installation | 16:00 Schloss Bröllin

Bei dieser ganzheitlichen Bewusstmachung des eigenen Ichs, gleich einer Reise zu sich selbst in einem geschützten Raum, platziert sich das Individuum gegenüber den Anderen, gegenüber dem Anderen und gegenüber denjenigen, die sein Leben gekreuzt haben: seinen Vorfahren und seinen Zeitgenossen. Mehrtägige Ateliers mit Laien einerseits und Residenzzeiten mit professionellen Tänzer/innen andererseits werden mit kulturellen Strukturen wie Produktionszentren, Theatern, Vereinen, Jugendzentren und Schulen durchgeführt.

Der Aufbau von choreographischen Partituren, quasi persönlichen Bewegungsmelodien, die Entwicklung von Videoelementen, die Recherche und Aufzeichnung von Texten und Interviews sowie eine Arbeit zur Entwicklung von einem Sounduniversum bilden den Inhalt der kreativen Arbeit. Eine öffentliche Inszenierung mit den erstellten Elementen in Form einer Performance (Tanz und Bewegung) und ein Rauminstallationsmodul (Video, Ton und Text) schließen die jeweiligen Prozesse lebendig ab und verleihen den Teilnehmer/innen Öffentlichkeit.
So entsteht aus den in den Residenzzeiten oder im Atelier geschaffenen Portraits/Autoportraits ein bewegliches Archiv von Dokumenten mit einer Vielstimmigkeit und Vielfalt von Perspektiven, die immer wieder neu in einen fast meditativen Dialog überführt werden kann. So sind an vielerlei Orten in flexibler Form immer wieder neue Erfahrungsräume gestaltbar, die vielschichtige Einsichten und Transformationen auf allen Ebenen ermöglichen.

In dem Projekt "EGODOCUMENT - Inszenierung der eigenen Existenz" 2016/2017 arbeitete COLLECTIF K-L-I-P in dieser Form erstmals mit geflüchteten Teilnehmern, sowohl mit Laien als auch mit professionellen Künstlern und bot somit Raum für die eigene als auch die Auseinandersetzung des Publikums mit individuellen Erfahrungen von Flucht und Migration. Diese Produktion wurde durchgeführt von den Partnerstrukturen Espace Paul Jargot in Frankreich und dem internationalen Produktionszentrum Schloss Bröllin getragen, unterstützt von Institut Français und der Stadt Grenoble, dem Landkreis Isère und der Spedidam. In Deutschland wurde das Projekt in seiner Berliner Fassung im K-Salon in Berlin-Kreuzberg vom Büro für Tanz und Theater in Berlin unterstützt.

"Ego Documents ist das übergeordnete Konzept (Gattungskonzept), das jegliche Art von persöhnlichem, autobiografischem Zeugnis bezeichnet. Die Autobiografie ist mehr als ein Selbstporträt. Sie beinhaltet eine retrospektive Sichtweise und setzt die Suche nach der individuellen Identitaẗ , wie es ein narrativer oder dokumentarischer Prozess tun würde, in Szene. "
Kathleen Bühler Kunstmuseum Bern 2009

Download Projektbeschreibung "EGODOCUMENT - PORTRAITS IM EXIL" (PDF)

COLLECTIF K-LI-P wird von der Stadt Grenoble und dem Landkreis Isère gefördert.Das Projekt "EGODOCUMENT - PORTRAITS IM EXIL" wird von Institut Français und der Stadt Grenoble unterstützt und von der SPEDIDAM mitgetragen. Es entstand in Kooperation mit dem Theater Le Pot au Noir im Triéves und Schloss Bröllin in Mecklenburg-Vorpommern. Uferstudios GmbH Berlin nimmt einen Residenzprozess auf und bietet Öffentlichkeit. Fenster zum Osten - shibak sharqi gGmbH unterstützt die Arbeit mit Harake Dance Company. Das Bundesprogramm des BMFSF "Demokratie leben!" unterstützt den Prozess in Mecklenburg- Vorpommern.

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