JP Galeria - шаблон joomla Форекс

EGODOCUMENT 2019 | K-LI-P

header4 KLIP EGODOCUMENT web

"Portraits im Exil" COLLECTIF K-LI-P

Mit der Frage „Wer sind wir“ vereinen die deutsche Choreografin Christel Brink Przygodda und der französische visuelle Künstler Philippe Veyrunes in ihren Arbeiten Bewegung, Video, Text und Musik in einem künstlerischen Prozess. In ihrem Projekt „EGODOCUMENT - Inszenierung der eigenen Existenz“ 2016/2017 arbeiteten sie in dieser Form erstmals mit geflüchteten Teilnehmern und Menschen mit Migrationshintergrund.

Die Workshops

Performance und Installation, zeitgenössischer Tanz und bildende Kunst.
Unter Mitwirkung von jungen Geflüchteten und Menschen aus der Region.

egodokument2019 klipIn dieser Portrait/Autoportraitarbeit werden die Teilnehmer*innen mit Christel Brink Przygodda eine eigene individuelle Tanzkompositions aus dem Bewegungsvokabular (Gewicht-Zeit- Raum) der Choreografin entwickeln und in dem darauffolgenden Gruppenprozess in immer neuen Kombinationen zusammenstellen, teilen und neu formulieren – bis zur gemeinsamen abschliessenden Inszenierung. Dieser Prozess wird zeitweise von einer Kamera begleitet für den Aufbau von Bewegungsmodulen der Videoinstallation.

Gleichzeitig werden die Teilnehmer*innen Interviews zum Thema Exil führen und ihren Standpunkt und ihre persöhnliche Geschichte zu den Fragen : Ich in diesem für mich neuen und fremden Land, meine Erfahrungen, Träume, Hoffnungen,... aufnehmen. Ausschnitte aus diesem persöhnlichen Tonmaterial sollen in dem Soundtrack der Inszenierung mitlaufen.

Die Texte der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und der allgemeinen Erklärung der Kinderrechte werden als universelle Textgrundlagen in dem Gruppenprozess präsent sein, von jedem der Teilnehmer*innen in der Form einer eigenen Textkollage persöhnlich bearbeitet und in den entstehenden Videomodulen in sowohl poetischer als auch kritischer Art mitaufgenommen.

Eine eigenständige Selfiarbeit der Teilnehmer/innen auf dem Gelände von Schloss Bröllin soll täglich realisiert werden und als Videomodul in der Installation mitaufgenommen werden.

Zusätzliche Tonaufnnahmen der Umgebung und Filmaufnahmen der Landschaften können in den Soundtrack und die Videoprojektionen miteinfliessen. Das entstehende Ton und Bildmaterial aus dem Workshop im Mai wird das Material für die von Philippe Veyrunes entwickelte visuellen Installation, in der die Inszenierung der Performance am Ende des Prozesses mit den Teilnehmer/innen öffentlich stattfinden wird

Workshop 8 - 12 Mai

Mittwoch bis Freitag 15 - 19 Uhr
Samstag und Sonntag 10 - 18 Uhr

Workshop 8 - 10 Juni

Samstag 14 - 19 Uhr
Sonntag 10 - 18 Uhr
Montag 12 - 18 Uhr

10. Juni Performance und Installation | 16:00

Ort, Information, Anmeldung: Schloss Bröllin, 17309 Fahrenwalde, OT Bröllin 3
Katharina Husemann, Tel. 039747 5650 22 katharina.husemann(a)broellin.de
Ansprechpersonen der Teilnehmer*innen: "Pasewalk hilft"
Kerstin Seeger, Tim Blümel, Dittmar Vonau 0170 / 75 40 723

Download Projektbeschreibung "EGODOCUMENT - PORTRAITS IM EXIL" (PDF)

Web COLLECTIF K-LI-P

Fotos© Philippe Veyrunes, Santiago Stankovich, Lea Morelli und schloss bröllin e.V / Katharina Husemann.

Der Arbeitsprozess

In Grenoble wurde der erste Prozess des Projektes von April bis Dezember 2018 mit einer Gruppe von unbegleiteten, minderjährigen Migranten ohne Papiere, die von der Initiative 3aMIE in Grenoble betreut werden, durchgeführt und in zwei Performanceabenden im Juni und im Dezember abgeschlossen.

Im März 2019 arbeiteten die Künstler in den Ufer-Studios in Berlin mit drei jungen professionellen Tänzern aus Syrien und Palästina der Harake Dance Compagnie und der in Grenoble lebenden syrischen Studentin Dyala Ghanam zusammen und stellten diesen Prozess in 2 Performanceabenden vor.

Seit November 2018 trägt und unterstützt das Theater Le Pot au Noir im Trièves das Projekt mit drei aneinandergrenzenden Residenzzeiten und gibt den Künstlern und den Teilnehmern Raum und Öffentlichkeit in den jeweiligen Performanceabenden.

Die projektabschliesende Installationsarbeit mit den gesammelten Elementen, die aus den verschiedenen Prozessen stammen, wird in Grenoble im Maison de l’Internationale im Dezember 2019 für drei Wochen ausgestellt und von 2 Performanceabenden begleitet.

COLLECTIF K-LI-P

Christel Brink Przygodda, Tänzerin, Choreografin und Bildende Künstlerin
Ausgebildet im klassischem und modernem Tanz in Deutschland, Frankreich und in den Niederlanden trifft sie 1987 auf den jungen französischen Tanz. Sie arbeitet u.a. mit Annie Delichere (1e Preis Bagnolet 1986), Cathy Cambet (Penn-Ar- Bed, Maison de la Danse Lyon 1996), Myriam Berns (CCN Grenoble Cie J.C. Gallotta, Cie Christiane Blaise), Ruth Meyer Cie (Ashdod, Israel 1988) und beginnt eine permanente künstlerische Zusammenarbeit mit dem Choreografen François Veyrunes - Compagnie 47/49 (Jury und Publikumspreis, Massdansza 2014, Biennale de la Danse Lyon 2018) in Grenoble als Tänzerin, choreografische Assistentin und Dramaturgin. Seit 2005 entwickelt sie eigene Formen von performativen- transversalen - dramaturgischen Inszenierungen und gründet mit dem bildenden Künstler Philippe Veyrunes das COLLECTIF K-LI-P. Ihre visuel choreografisch performative Arbeit „EgoDocument“ öffnet sie seit 2014 für professionelle und Amateurtänzer. Von 2016 an erweitert sie ihren formellen Ansatz mit Geflüchteten und führt diese Performance und Installationsprojekte im Rahmen von COLLECTIF K-LI-P als eigenständige Projektreihe in Frankreich und Deutschland.

Philippe Veyrunes, Lichtdesigner und Bildender Künstler
Nach seinem Studium an der Kunsthochschule in Dijon und an der Academy of Art in New York setzt er seine künstlerische Ausbildung mit dem holländischen Lichtdesigner Johan Vonk fort. Zurück in Frankreich entwickelt er ab 1992 eigenes Lichtdesign für Tanz, Theater, Musik und Ausstellungen. In der permanenten Zusammenarbeit mit dem Choreografen François Veyrunes definieren seine Arbeiten den szenografischen und visuellen Rahmen der seit 1992 entwickelten Produktionen. Von 1999 bis 2010 realisiert er die Szenografien der Jahresausstellungen des Zentrum für Grafismus in Echirolles. Im 2005 gegründeten COLLECTIF K-LI-P begegnen sich seine visuellen und bildnerischen Recherchen mit der choreografisch performativen Arbeit von Christel Brink Przygodda. Ausstellungen von seinen Zeichnungen, Malereien und Installationen veröffentlichte er unter anderem in der Galerie Valles Saint Martin d’Héres, im Centre culturel Mille Pas – Voiron, auf dem Festival les Appartés in Annecy und in Shanghai.

COLLECTIF K-LI-P wird von der Stadt Grenoble und dem Landkreis Isère gefördert.Das Projekt "EGODOCUMENT - PORTRAITS IM EXIL" wird von Institut Français und der Stadt Grenoble unterstützt und von der SPEDIDAM mitgetragen. Es entstand in Kooperation mit dem Theater Le Pot au Noir im Triéves und Schloss Bröllin in Mecklenburg-Vorpommern. Uferstudios GmbH Berlin nimmt einen Residenzprozess auf und bietet Öffentlichkeit. Fenster zum Osten - shibak sharqi gGmbH unterstützt die Arbeit mit Harake Dance Company. Das Bundesprogramm des BMFSF "Demokratie leben!" unterstützt den Prozess in Mecklenburg- Vorpommern.

 

  logo bmi familie jugend          Logo Demokratie leben             logo mv kultus

logoleiste klip2019