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Residenzprogramm 2016


Produktionsstipendien Schloss Bröllin


22.2.-18.3 / "2062 - Interaktive szenische Installation" Karla Kracht und Andrés Beladiez (ES)
Objekt- und Video Performance.
Eine Papierstadt in der Mitte des Raumes. Eine Labyrinthstadt die mit Hilfe von Videoprojektionen, Schatten, Sensoren, Arduinos, Taschenlampen, Objekten, Keramikfiguren, LEDs und Surround-Sound eine Welt schafft, die sich bedingt von der Aktion des Zuschauers verändert. Seine Bewegungen und die verschiedenen Orte die er mit einer Taschenlampe beleuchtet, bestimmen vielfache dramaturgische Möglichkeiten, die eine einzigartige und unwiederholbare Erfahrung schaffen.
In dieser Stadt, diesem Labyrinth gibt es Orte in die jeder hinein möchte und andere aus denen jeder fliehen möchte. Es gibt auch verlorene Orte, auf dem Weg ins Nichts. Flüchtige Schatten, kaum wahrnehmbar, und die Massenflucht, der Verlust, die verzweifelte Flucht, der Tod, aber auch das Leben und das eine oder andere Lachen. Die Geschichte, unsere Geschichte, immer präsent
Konzept, Dramaturgie, Illustrationen, Technik: Karla Kracht & Andrés Beladiez
Öffentliche Werkstattpräsentation 17.3. / 20:00 / großer Seminarraum www.twenty62.tk


2.-7.5. / “Object Dances” Howard Katz (D) /
Tanz-Theater-Zirkus
Object Dances ist ein physikalischer reaktivierender Dialog, ein Gespräch zwischen den Teilnehmer/innen und ihrer Umgebung. Die Menschen mit ihren Persönlichkeiten und Bewegungsabläufen gehorchen den Gesetzen der Physik. Objekte tun das Gleiche. Das Projekt untersucht die Dynamik zwischen Menschen und Objekten, der Beziehung zwischen unterschiedlichen Komponenten, die Verwandlung durch den Einfluss von anderen und die Eröffnung einer neuen Gruppe von Variablen ... Objekt Dances. Wir befinden uns in einem Geflecht von sozialen und technischen Strukturen, es gibt Millionen von Mikrobewegungen, die uns täglich beeinflussen, ohne unser bewusstes Wissen. Object Dances bringt diese Mikrobewegungen in die Makrowelt, die Freilegung unfreiwilliger Spiele. Haben Objekte den gleichen Wert wie der Mensch? In einem Zusammenspiel der Darsteller/innen mit ihrer Umgebung werden Einfluss und Wirkung sichtbar. Projektionen erweitern die Darstellung, sie schaffen eine Wohnlandschaft, in die auch das Publikum integriert wird. Die Grenzen zwischen Objekt und Menschen vermischen sich und werden neu geformt.
Konzept, Tanz, Stimme: Howard Katz, Akrobatik, Stimme und Tanz: Liz Williams, Musik: Ansgar Tappert, Video Projektionen: Yoann Treluu. Öffentliche Probe 6.5. / 19:30 / Studio 3

2.-9.5. / “Gravity is a Mistake” Omnivolant (D) /
Trapez
Das Berliner Ensemble um Julia Knaust und Nils Wollschläger probt auf Schloss Bröllin an seiner letzten Produktion für den öffentlichen Raum. Die Artistinnen verknüpfen Schwerelosigkeit mit Poesie auf dem eigens konstruierten Trapezgerüst.
Was wäre, wenn uns nichts auf dem Boden der Tatsachen halten würde? Was,wenn die Schwerkraft uns nicht herunterziehen würde? Was, wenn Menschen fliegen könnten?
Fünf Waghalsige begeben sich auf die Reise dorthin, wo die Schwerkraft aufgelöst scheint - wenn auch nur für einen kurzen Moment.
Öffentliche Probe 8.5. / 16:00 / outdoor omnivolant.de

13.-18. 5./ TEAM SCHELLER Dominique Macri und Dalibor Marković (D) /
Slam Poetry

Die beiden Poeten schreiben auf schloss Bröllin neue Texte, stecken Köpfe und Stimmen zusammen - Team Scheller ist Bühnenpoesie in Stereo,klanglich, performativ, poetisch und chaotisch zugleich. Die Spoken Word Formation gewann 2014 als Team die deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften in Dresden, 2015 wurden sie als bestes deutsches Team Vizemeister. Foto: Marvin Ruppert
Team Scheller auf Youtube
Team Scheller auf Facebook
Öffentliche Probe 16.5. / 19:00 / großer Seminarraum

14.6.-3.7. / "Ctrl-V“ Cosima Grand (CH)
Zeitgenössischer Tanz / Performance
Musik, Text, Körpersprache, Bewegungs- und Bildmaterial werden in Einzelteile zerlegt und neu gesampelt. Mit den Codes und Methoden der Rap-Musik und der Hiphop Kultur werden neue „performative Songs“ produziert, in denen das Zusammenspiel von Sprache und Bewegung, Wort und Geste, Intellekt und Gefühl untersucht werden. Wie bewegen die gerappten Wörter die Performerin? Wie werden Worte in Bewegung übersetzt? Wie wird im Freestyle Sprache und wie in der Tanzimprovisation Bewegung generiert? Hiphop als Kultur des Sampling und Performativen - Durch Dekonstruktion und Verschiebung werden neue Blickwinkel auf den Umgang mit Sprache, auf Genderkonstellationen und auf Fragen der Authentizität eröffnet. Im Fokus steht das Zusammenspiel von Sprache und Körper, Intellekt und Gefühl.
Künstlerische Leitung, Inszenierung und Performance: Cosima Grand, Inszenierung und Video: Aldir Polymeris; Dramaturgie: Oliver Roth, Produktion: Rabea Grand, Licht: Jasmin Wiesli; Co-Regie: Milena Keller, Ausstattung: Désirée Meul, in Zusammenarbeit mit Künstler/innen aus den Bereichen Tanz, Musik, Rap. Die Früchte des Austausches werden in unterschiedlicher Weise ins Stück einfließen (z.B. Präsenz der Gäste auf der Bühne oder Beisteuerung von Material). Foto: Penelope Henriod cosimagrand.ch
Öffentliche Probe 2.7. / 19:00 Uhr / Studio 3

28.8.-18.9 /„ALIENIdentität/ Das Fremde" the guts company zeitgenössischer Tanz
Die Ablehnung des Fremden bringt das Fremde in unsere Mitte. Die Ablehnung sind die Geister, die wir rufen und scheinbar nicht wieder loswerden. Die Nahrung der Geister ist die Ablehnung. Die Nahrung der Ablehnung ist unsere Angst vor dem Fremden. Überwindung nicht in Sicht… Doch woher kommt die Angst vor dem Fremden genau? Johanna Roggans bevorstehende Produktion setzt sich mit „dem Fremden“ als alltäglichem Phänomen und Teil unserer individuellen Umgebung auseinander - es verunsichert, erregt Aufmerksamkeit, versetzt in Staunen und lässt immer ein Quäntchen Ungewissheit für den Einzelnen.
Choreografie: Johanna Roggan in Kollaboration mit den Künstlern, Tanz: Nastia Ivanova, Rosabel Huguet, Schauspiel: Matthias Wagner, Musik: Simon Ralph Goff, Kostüme: Julia Pommer, Dramaturgische Beratung: Célestine Hennermann, Produktionsleitung/ Choreografische Assistenz: Josefine Wosahlo.
Öffentliche Probe /17.9./ 20:00 / studio 3 thegutscompany.net
Kooperationspartner: Societaetstheater Dresden, schloss bröllin e.V. Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes, durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, die Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz und durch die Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank
Premiere: 25.11.2016 // Societaetstheater Dresden.
Weitere Vorstellungen: 26./27.11.2016 // Societaetstheater Dresden
21./22.01.2017 // HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden

12.9.-24.9 / "A Cloud of Milk" Milla Koistinen (FIN) Zeitgenössischer Tanz
„A Cloud of Milk - Eine Wolke aus Milch“ beschäftigt sich mit dem Rem-Schlaf, den Zustand zwischen Schlaf und Wachsein, und wie die Wahrnehmung der Wirklichkeit im Schlaf verändert wird. Das Material des Stücks wird in einem Schlaf-Labor von Träumen von Kindern gesammelt. Das künstlerische Team forscht nach bewegten Bildern und Klängen die diesen Zustand ausdrücken und übersetzt die gesammelten Ergebnisse in Bewegung, Licht, Projektion und Sounds, entstehen wir ein neu kreierter surrealer Traum!
Konzept, Regie, Choreografie: Milla Koistinen; Choreografische Assistenz: Gaëtan Brun-Picard; Mitarbeit, Entwicklung, Performance: Gaëtan Brun-Picard, Fanny Didelot, Milla Koistinen und Kinder der Montessori Schule am Farnweg; Sounddesign: Jochen Arbeit; Video, Lichtdesign: Jan Voges, Gaëtan Brun-Picard; Produktion, Management: Milla Koistinen, Jana Lüthje
Öffentliche Probe 22.9. / 19:00 / Studio 3 millakoistinen.net
Eine Produktion von Milla Koistinen, koproduziert durch das tanzhaus nrw im Rahmen von Take-off: Junger Tanz, gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Weiterhin koproduziert durch die Alfred Kordelin Stiftung, die Samuel Huber Stiftung und das Arts Promotion Centre Finland. Unterstützt durch Schloss Bröllin, das Finnland-Institut in Deutschland, Collectif w.o.r.k und The Regional Dance Center of Eastern Finland (ITAK). Foto: Andreas Endermann

26.9.-7.10. / "PERFECT MATCH " Hotel Europa (CZ/P) Bewegungstheater
Wie sieht der perfekte Traumpartner aus? Was macht uns zum idealen Partner? Die Tanzproduktion “My Baby just cares for me” beschäftigt sich mit dem Thema LOVE. Wie sieht unser Bild von einer perfekten Liebe aus? Wie schaffen wir es den Partner anzunehmen wie er ist, ohne Versuche den anderen zu verändern? Die Performance schafft einen ironischen und geistreichen Blick auf die heutige Gesellschaft, auf Frau und Mann und die heutige Partnerschaft. Als Ausgangsbasis der Reise durch dieses Thema steht autobiografisches Material, dass dann auf „A Lovers Discourse“ von R. Barthes stößt. Die Ergebnisse werden unter Einbeziehung von Märchen, Film und Medien, mit den Mitteln von Tanz und Theater präsentiert. Regie und Performance: André Amálio und Tereza Havlíčková. Eine Produktion von Hotel Europa. Öffentliche Probe 6.10. / 19:00
www.hoteleuropatheatre.com/ see video on vimeo.com

10.-24.10 / "abstract visions" Anca Huma und Gonzalo Rodriguez (DE/CL)
Interdisziplinäre Video- und Tanzperformance
Wie weit können wir für unsere Visionen gehen? Was ist Illusion, was Realität? Können wir unserem Intellekt vertrauen, oder besser unserer Intuition? Was ist Wissen? Körper und Geist sind in einem Zustand des unendlichen Schaffens von nie endenden Prozessen, immer in Bewegung, loslassen, um etwas Neues zu werden. "Abstrakte Visionen" ist ein künstlerisches Forschungsprojekt, das die Grundlagen der Beziehung mit den Mitteln Licht, bildende Kunst und Tanz / Bewegung ergründet. Ziel dieser Auseinandersetzung ist es abstrakte, verschwommene und unklare Situation besser zu Begreifen. Choreografie und Tanz: Anca Huma, Medienkünstler: Gonzalo Rodriguez.
Öffentliche Probe 23.10. / 16:00 gonzalohrodriguez.net

07.-11.11. und 16.-17.11. / “EGODOKUMENT- Inszenierung der eigenen Existenz“ / Collectif K-LI-P (FR)
Performance- und Installationsprojekt. Das COLLECTIF K-LI-P arbeitet mit 6 Flüchtlingen zum Thema Identität. Entwicklung von Bewegungspartituren, Videoelementen, Tonaufnahmen, Textrecherchen und Interviews. Auf die Frage „wer sind wir?“ antworten die Choreografin Christel Brink-Przygodda und der Videokünstler Philippe Veyrunes aus Grenoble mit der Entwicklung von künstlerischen Prozessen. Die daraus entstehenden Inszenierungen sind sowohl Zeugnisse von eigener Geschichte, als auch aus dem kollektiven Gedächtnis. Das Bedürfnis mit der eigenen Geschichte Teil der großen «Geschichte » zu werden, findet hier Raum, Gehör und eine Resonanz. Das Projekt hebt auf positive Weise Fähigkeiten hervor unsere Identitätsbildung angesichts einer radikalen Veränderung von Lebensraum neu zu gestalten und fordert auf interkulturelles Verständnis zu ermöglichen, neue Kommunikationsebenen zu schaffen und Integrationsprozesse aktiv zu unterstützen. Weiterlesen...
17. 11. / Öffentliche Performance und begehbare Installation / 17:30 www.compagnieklip.wix.com
Gefördert von der Stadt Grenoble, dem Conseil Département de l’Isère, dem Conseil Département de l’Isère im Rahmen der Förderung “culture et lien social”. Das COLLECTIF ist in Residenz in Espace Paul Jargot - Crolles (Frankreich) und wird unterstützt von der Cie 47• 49 François Veyrunes, Cité Danse Grenoble, Tanz & Theater im PHYNIX e.V., Berlin. Die Projekte werden zeitweise von der SPEDIDAM gefördert.

7.-20.11./ „"Die Mondscheinsonate - Ein Arrangement von Eazy" Isabel "Easy" Schwenk (DE) / Performance
Eazy re-enactet Beethovens Mondscheinsonate. Das ist verwirrend für Körper, Sinne und Sinn. Eazy manövriert ihr Publikum in tiefsinnige Irritation und ambivalente Erregung hinein. Die Inszenierung untersucht das Phänomen Scham sowie Strategien, Potentiale und Tücken von Komik.Isabel "Eazy" Schwenk ist Performerin und studiert Inszenierung der Künste und Medien an der Universität Hildesheim.
Produktion: Linda Sepp. Partiturcoach: Wanja Hüffell.
Premiere: 24.11.2016 Theaterhaus Hildesheim.
Öffentliche Probe 8.11 / 20:00 und 19.11. / 20:00
Kooperationspartner: Theaterhaus Hildesheim. Förderer: Stadt Hildesheim, Landschaftsverband Hildesheim, Friedrich Weinhagen Stiftung christiansschwenk.org

13.-18.11. „ANIMA - vom Beseelen der Dinge“, Schuberty Krahl Bauer (DE) interdisziplinäres Theater
Der Raum als animierter Darsteller, ein dysfunktionales Holodeck, das sich aus einem technisch-profanen Aufbau in einen immersiven Raum voller Möglichkeiten wandelt. In Verbindung mit einem angenommenen, autonomen Willen und Intelligenz wird der Raum zum neurotischen Protagonisten, der sich, mit dem gesamten Spektrum menschlicher Emotionen, mit sich selbst beschäftigt. Eine Reflexion über den Drang des Menschen sich Abbilder, Untergebene und Götter zu erschaffen.
Rike Schuberty, Simon Krahl, Simon Bauer. Bühne / Kostüm: Susanne Münzner. Text: Henning Bochert. Produktionsleitung: Cornelia Winkler 
Eine Koproduktion mit der Schaubude Berlin. Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste und die Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten Berlin. Residenz schloss bröllin e.V. gefördert über das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem Landkreis Vorpommern-Greifswald.
Premiere Schaubude Berlin 9.02.2017 / 20:00 - 24:00 / Begehbare Installation www.rike-schuberty.de/

April-Oktober "Decrustat - Acker " Anneli Ketterer (DE)
Die Künstlerin entnimmt seit Jahren, mittels eines eigens entwickelten technischen Verfahrens, hauchdünne Erdschichten aus ihrem ursprünglichen Kontext. Die Orte, an denen die Künstlerin diese Bodenschichten entnimmt, sind oft politisch umkämpfte Gebiete wie Reservate in Nordamerika, Homelands im südlichen Afrika oder der Todesstreifen in Berlin. Sie hält Boden(in)formationen fest: von Sanddünen, Industriebrachen, oder Trockenflußbetten, geprägt durch die Elemente, durch Flora und Fauna, mit Abdrücken von Gras, Spinnen, Elefanten und Menschen.
Von April bis August wird in Fahrenwalde das erste 5 m x 5 m großen DECRUSTAT eines Ackerbodens erstellt, das für das Global Soil Festival Berlin zur Bühne wird. 30.9.-7.10 im Rahmen der Tage zeitgenössischer Kunst in M-V stellt die Residenzkünstlerin auch ihr hiesiges Projekt KunstAcker, ein Open-Air-Bodenatelier für Schloss Bröllin vor.
Erfahren Sie mehr über den KunstAcker.
8.9. / Uraufführung 5x5m Decrustat ACKER / 17:00 Foto: Sarah Sandring

Residenprogramm 2015


Die Produktionsstipendien des schloss bröllin e.V. werden gefördert vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern.