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Residenzprogramm 2017 Alias Rosalie / Foto Peter van Heesen

Produktionsstipendien Schloss Bröllin

Die Produktionen für das Residenzprogramm 2017 auf Schloss Bröllin wurden mit den Kuratoren Bettina Sluzalek (Künstlerische Leitung RADIALSYSTEM), Lea Moro (freie Choreografin), Dr. Sascha Löschner (Chefdramaturg Theater Vorpommern), Tom Mustroph (freier Redakteur) gesichtet und in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des schloss bröllin e.V. ausgewählt. Die Projekte sind nach angefragter Residenzzeit gelistet und werden je nach Verfügung der Räume und des Gesamtetats durchgeführt. Die Seite ist noch im Aufbau...

 

06.04 - 27.05 Ottjörg A.C. / Sehnsucht nach einer besseren Zeit, nach einem anderen Ort / Videoinstallation (BR/D)
Sehnsucht nach dem Eigenen nach Sicherheit und die nach Fremdem, nach neuen Erfahrung sind beides wichtige Bestandteile des Lebens. Sie geben den Rhythmus. Gelegentlich ist dieser eigenen Rhythmus nicht im Einklang mit dem der Umgebung. Es kommt zu Dissonanzen. Wie weit sind Dissonanzen unerträglich? Wie weit erträglich? Wann werden sie fruchtbar?
Anlass für die Videoinstallation sind über hundert Stunden Filmmaterial, die auf der Suche nach der Identitiät einer Deutsch/Vietnamesischen Familien entstanden. Die Familie gründete sich 1925 zwischen einem deutschen Sozialisten, der in die Arme der Fremdenlegion geraten war und einem vietnamesischen Tempelmedium.
Kontakt: Ottjörg A.C., Porto Alegre RS, Brasilien, Tel.: +555130195893, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
Plantagenstraße 14 13347 Berlin, Tel.: +49 (0)30 69503903 Mob.: 016097532476, ottjoerg@concept‐art.berlin   www.ottjoerg.com


18.-29.04  „Aurelia“ Grotest Maru
/ Theater im öffentlichen Raum (D)
In der theatralen Adaption der autobiographischen Episoden werden die Kindheitserinnerungen der Aurelia Scheffel von 1936 -1945 lebendig. Sie beschreiben ein friedliches Zusammenleben in Solidarität von Polen, Juden und Deutschen in einem Hinterhof in Lodz in Polen, die meisten von ihnen Arbeiter in den Textilfabriken, bis der zweite Weltkrieg sich anbahnt... Elemente des Geschichten-Erzählens kombinieren sich mit Bilder- und Körpertheater, authentische Volkslieder mit elektronischer Live-Musik. Die Produktion Aurelia beschäftigt sich mit den historischen Zusammenhängen von Flüchtlingsbewegungen und stellen das Thema in einen geschichtlichen Kontext, der durch das autobiografische Erzählen der Zeitzeugin Aurelia Scheffel einen bestechend menschlichen Aspekt bekommt.
Grotest Maru kreiert Theater im Öffentlichen Raum, als Bilder-, Objekt- und Körpertheater, wurde 1996 in Berlin gegründet und ist seit 1999 international auf Tournee. Grotest Maru ist darauf spezialisiert, ortsspezifische Projekte für architektonische Räume und Landschaften zu entwickeln.
Eine Koproduktion mit dem Festival der Vier Kulturen in Lodz, 2015 und in Zusammenarbeit mit freischaffenen polnischen Schauspielern und Musikern aus Posnan, Lodz und Warschau.
Künstlerische Leitung, Regie und Ausstattung: Ursula Maria Berzborn / Konzept: Ursula M. Berzborn, Barbara Prądzyńska / Produktion: Michal Koroza / PerformerInnen Grotest Maru: Catia de Almeida Santos (POR), Axel Meyer (D), Barbara Prądzyńska (PL), Sergio Serrano (E) / Guest Performer: Arek Kos (PL), Karolina Pawełska (PL), Monika Roszczak (PL) / Technische Leitung/Licht: Robert Lange (D) / Musik: Jacek Mazurkiewicz (PL), Marek Kądziela (PL) und Musikstudenten aus Łódź / Video: Stefan Mau/Micha Zimmer.
 Premiere 6. Juli 2017 ViaThea Festival, Görlitz mit weiteren Spielterminen am 7. und 8. Juli und am 15., 16. Juli, FETA Festival, Gdansk, Polen.

Kontakt: Grotest Maru, Ursula Maria Berzborn, Auguststr. 10, Kunsthaus KuLe e.V., 10117 Berlin, Tel. 0179 2058948, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.grotest-maru.de
27.04. Aufführung "Aurelia" / 14:00 / Rahmenprogramm des stettiner Festivals KONTRAPUNKT auf Schloss Bröllin


01.-05. 05. „Gravity is a Mistake“ Omnivolant
/ Trapez (D)
Wer möchte das nicht - einmal ganz hoch emporschweben? Der Schwerkraft entfliehen, berauscht vom Schwindel der Höhe und der grenzenlosen Freiheit - wie es sie nur ganz oben gibt? Aber nun mal zurück auf den Boden der Tatsachen - wirklich fliegen kann der Mensch doch nicht?
Zumindest nicht alleine. Aber gemeinsam als Gruppe mit ihrem Fliegenden Trapez schaffen Omnivolant ihr eigenes Universum, in dem die Schwerkraft eben auch nur ein Naturgesetz ist. Als eine der wenigen Gruppen beherrschen Omnivolant die Kunst der Artistik am Fliegenden Trapez.
Kontakt: Omnivolant, Julia Knaust & Nils Wollschläger GbR, Tel: 0160 97729507, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, omnivolant.de


05.-26.05 „Gog/Magog: Völkerwanderung“ internil e.V.
/ Performance (D)
GOG/MAGOG ist eine Kampagne zur Apokalyptik in vier Etappen die klassische und mediengestützte Erzähltechniken, Musik, Körpermodifikationen und digitale Visualisierungstechnologien miteinander verbindet. Über zwei Jahre hinweg führt sie mit Torah, Bibel, Koran und dem aktuellen Weißbuch der Bundeswehr von der Ukraine (1) über Israel (2) und die Filialen des Islamischen Staates (3) bis in die Ruinen Europas (4). Diese Bewerbung bezieht sich auf den dritten Projektteil mit dem Titel „Völkerwanderung“. Hierbei beschäftigen sie sich mit dem „Islamische Staat“ und der „Flüchtlingskrise“. Wie sieht die westliche Wahrnehmung dazu aus, wie die Darstellung von „Krisenregionen“? Für jede Etappe recherchieren die PerformerInnen jeweils aus dem Blickwinkel eines bestimmten politischen Lagers und somit verschiedene Positionen. Die Rechercheergebnisse werden für die Zwischenpräsentationen jeweils zu einer Krisenerzählung verdichtet, die in Form eines Vortrags, einer Gesprächsrunde oder einer noch zu entwickelnden Form von Stammesversammlung präsentiert werden kann.
Das Performancelabel internil erarbeitet seit 2005 multimediale Projekte, spezialisiert auf radikales politisches Internetmaterial. Die Performerin Moran Sanderovich entwickelt Prothesen und Masken zwischen Verwundung und Bewaffnung. Christopher Böhm (Komposition/Sound, Performance), Katharina Haverich (Performance), Holger Heißmeyer (Programmierung), Brandon Miller (Songwriting), Marina Miller Dessau (Performance), Ilka Rümke (Produktionsleitung), Moran Sanderovich (Ausstattung, künstlerische Leitung), Arne Vogelgesang (Video/VR, Performance, künstlerische Leitung) und einem Gast aus Syrien.
Angefragte Produktionszeit auf Schloss Bröllin 14 Tage im Oktober/November mit 4-6 Personen.
Premiere Theaterdiscounter Berlin, Dezember. Kooperationspartner: Theaterdiscounter Berlin im Rahmen vom Fonds Doppelpass/Kulturstiftung des Bundes.

Kontakt: internil e.V., Arne Vogelgesang (DE), Moran Sanderovich (IL), Lützner Straße 17, 04177 Leipzig, Tel. +49 171 4044013, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, internil.net


11.-15.05. „Wind“ Cinira Macedo
/ Tanztheater für Kinder ab 2 Jahre (D)
Huch! Da wird es emporgehoben. Das kleine Tuch tanzt in der Luft. Das ist lustig. Aber wild und schnell. Wie die Dinge von oben aussehen! Ach, schon vorbei! Schon sinkt es nieder. Schade. Aber… hoppla, doch nicht… „Wind“ ist eine Idee für ein Tanztheaterstück für alle ab zwei Jahre. In Klängen und Bewegung , mal wild, mal schmeichelnd sanft, mal laut, mal zart wispernd – der unsichtbare Wind ist immer da. Er spielt mit allen Dingen und wirbelt Wunder und Fragen auf.Der Wind weht eines Tages ein kleines weißes Tuch von der Wäscheleine weg und nimmt es mit auf Reise. Der Wind reist gerne, und das Tuch befindet sich in einer unbekannten, und sehr spannenden Situation. Zusammen beginnen sie eine abenteuerliche Reise durch vielfältige Landschaften. „Wind“ ist eine Idee für ein Tanztheaterstück für alle ab zwei Jahren. In diesem Projekt möchten wir den Wind durch Klänge und Bewegung in seinen verschiedenen Zuständen auf die Bühne bringen. Für die Umsetzung dieser Idee werden wir ein kleines Tuch als „Figur“ verwenden. Das kleine Tuch wird vom Wind auf eine Reise getragen und lernt dabei unterschiedlichste Umgangsformen des ruhelosen Windes mit verschiedenen Gegenständen kennen.
Die Tänzerin und Choreographin Cinira Macedo, der Klangkünstler Boris Hauf mit seinem Saxofon und die Figurenspielerin Martina Couturier in der Regie begegnen sich zum ersten Mal um das Tanztheaterstück „Wind“ für die Kleinsten zu entwickeln.
Regie: Regina Couturier, Assistenz (Regie): David Engelmann, Tänzerin: Cinira Macedo, Musiker: Boris Hauf, Kostüm & Bühnenbild: Adelheid Wieder, Künstlerische Mitarbeit: Claudia Tomasi und Litó Walkey
Weitere Produktionsorte: Dock 11 & EDEN, Theaterhaus Berlin Mitte, HZT, Leipziger Tanztheater. Unterstützt durch den Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V., der Universitätsstadt Tübingen: Fachbereich Kunst und Kultur und dem FITZ!- Figuren Theater Stuttgart wird das Stück am 27 Mai 2017 im FITZ! Zentrum für Figurentheater in Stuttgart Premiere haben. Als weitere Präsentationsorte sind geplant: 5 Kinderkrippen der Stadt Tübingen
Kontakt: Cinira Macedo, Stauffenbergstraße 82, 72074 Tübingen, Tel. 017698799575, E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, ciniramacedo.wordpress.com
14.05. Aufführung "Wind" / 15:00 /


15.05.-05.06. „Cloud of me“ OhneZuckerProject
/ Zeitgenössischer Tanz und Performance (RUS)
Hauptthema dieses Forschungs-Projekts ist die persönliche Identität und deren Transformation, Identität als persönliche Idee darüber, wie man sich verschiedenen Gruppen und Gemeinschaften (sozial, häuslich, professionell, linguistisch, politische, religiös, rassisch und andere) verbunden fühlt. Selbst-Identität ist eins der Themen, mit der sich der moderne Mensch konfrontiert sieht. Jeden Tag definieren, bestätigen und versichern wir uns unserer Identität. Das ist die Basis unserer Integrität. Selbst-Identität ist notwendig für die Persönlichkeit, um uns wohl mit uns zu fühlen, um uns wichtig und als einen Teil der Gesellschaft und der allgemeinen Umwelt zu fühlen. Indem man jeden Tag Entscheidungen und die Wahl trifft verlassen wir uns auf die Bewusstheit darüber wer wir sind, zu welcher Gruppe wir gehören und wie wir uns dementsprechend verhalten sollten.
Identität ist nicht permanent. Sie ist veränderbar aufgrund verschiedener Faktoren. Viele Menschen nehmen sich nicht ihrer persönlichen Eigenschaften an, sie versuchen nicht sich mit ihrem Ego zu konfrontieren oder aber schmerzhaft ihre neue Identität zu finden. Dies mag unerwartete Konsequenzen für die Gesellschaft im Ganzen haben und daher ein wichtiges Thema um mit den Mitteln von Kunst Abläufe und Einflüsse sichtbar zu machen. Die verschwommene Identität des modernen Menschen ist das Hauptthema dieses Projekts.
OhneZuckerProject ist eine Zeitgenössische Tanz und Performance-Gruppe aus Russland, gegründet im Jahr 2006 durch Taras Burnashev. Der Schwerpunkt der Arbeit ist die performative Reflexion von gesellschaftlichen Prozessen mit tänzerischen Mitteln.
Künstlerische Leitung & Choreographie: Taras Burnashev, TänzerInnen Marina Orlova, Katya Kalyuzhnaya und Dimitri Volkov. Kooperatiospartner: Hitrovka cultural center, Moskau. Premiere Juni 2017, Hitrovka cultural center, Moskau. Weitere Aufführungen: Meyerhold center (Moscow), Young spectator theatre (Yekaterinburg), Red tourch (Novosibirsk)
Kontakt: Taras Burnashev, Mitrohinskaya st., 8, Ilyinsky Pogost, 142651, Orekhovo-Zuevo region, Tel: +79263629697 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.art-guslitsa.ru


12.-30.06. "DRUCK" KOMBINAT
/ Tanz-Musik und Filmtheater (D)
Das Potsdamer Künstlerkollektiv KOMBINAT berührt in seiner neuen Produktion "DRUCK" ein Thema, das alle Poren des täglichen Lebens durchzieht. Mal ist er positiv, mal negativ bewertet. Manche werden ohne Druck nicht produktiv, andere davon blockiert. Hochdruck, Druckabfall, Blutdruck oder Druckerzeugnisse deuten an wie breit das Thema wird, wenn man sich durch die Assoziationsketten der Sprache in verschiedene Welten der Druckbeherrschung führen lässt. Und irgendwie ist jeder, der heute am Bildschirm irgend etwas tippt auch ein Drucker geworden, ein Produzent von Text.
In der neuen Produktion „DRUCK“ kommen auch manipulierte Bürodrucker zum Einsatz die mit ihren Betriebsgeräuschen die Soundebene für den Tanz liefern.
Vier Tänzer verhandeln körpersprachlich wie sich Druck zwischen Menschen auf- und abbaut. Woraus entsteht zwischenmenschlich großer Druck und wie kann ein guter Umgang damit gefunden werden? Das Nachdenken über Druck wird mit tänzerischen Mitteln einer Filmerzählung gegenüber gestellt, die ihrerseits als Parallelmontage die EINE gültige Wahrheit verweigert. Das Stück verbindet Film, Geräteklänge und Tanz auf einer konzentrierten Bühne.
Im Sommer 2016 besuchte KOMBINAT verschiedene Arbeitswelten in denen Druck eine selbstverständliche Rolle spielt und inszenierte „druckvolle“ Bilder für die Kamera. Dieses filmische Material wird in der Inszenierung verwendet. In den Interviews berichten: ein Meteorologe über Luftdruckverhältnisse, eine Lehrerin für Business Yoga über Druckabbau im Arbeitsalltag, Wasserballspieler über Druck im Leistungssport und Druckverhältnisse unter Wasser, ein Erste Hilfe Kursleiter über den Druck beim Retten von Leben, eine Cellistin über Aufführungsdruck, eine Restauratorin über den historischen Hochdruck und seinen Beitrag zur Verbreitung von Ideen, sowie ein Drucker über den heutigen Prozess des Zeitungsdruckens.
Im kleinen Team entwickelt KOMBINAT mit 4 Tänzern und dem Komponisten Tobias Unterberg in der Residenzzeit auf Schloss Bröllin das choreografische Material für das Stück.
Premiere 12.&13. August 2017, Radialsystem Berlin, weitere Vorstellungen: 8., 9., 15., 16. September fabrik Potsdam.
KOMBINAT kombiniert Tanz und Film, den künstlerischen Kern bilden die Choreografin Paula E. Paul und der Medienkünstler Sirko Knüpfer.
Sie sind ein frei produzierendes, nicht-kommerzielles Künstlerkollektiv, das Performance, Tanz und Film kombiniert. Mit den Mitteln von Choreografie und Medienkunst produzieren sie zeitgenössische Portraits von Gruppen, Situationen und Zuständen für Bühne und oder Leinwand. Alle Arbeiten sind komplette Stückentwicklungen, geprägt von einer eigenständigen künstlerischen Handschrift und einem feinsinnigem Humor.
Für ihre jeweilige Produktion finden sie das entsprechende Team, den passenden Spielort und geeignete Kooperationspartner.
Kontakt: Paula E. Paul und Sirko Knüpfer, Dortustraße 46, 14467 Potsdam  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   www.kombinat-tanz-film.de


06.6.-19.06. „HEMISPHERES“ Rotterdam Presenta GbR
/ Performance (D)
HEMISPHERES ist eine theatrale Versuchsanordnung, die um das Ökosystem kreist – als Naturkonstruktion, als kommunikatives Modell, als geregelter Mechanismus, als Zusammenwirken von Organischem und Synthetik, als wucherndes Chaos und Inszenierung. HEMISPHERES erforscht Verbindungen von Ökosystemen und Choreographie. Uns umgibt eine Umwelt aus neuer Technologie und uraltem Wissen. Wir befragen die Dramaturgie, die verschiedene Spezies in einem (artifiziellen) Habitat koordiniert. In einem kontemplativen Austausch mit Pflanzen auf der Bühne wird ein hybrides Ökosystem konstruiert. In Anordnungen aus Körper und Objekt werden Zukunftsszenerien einer gerade entstehenden, imaginierten Epoche -ihren Raum, ihre Regeln, ihre Bewegungspraxis entworfen.
Rotterdam Presenta wurde 2009 als Plattform gegründet, die an Weiterentwicklungen der Formate Performance und Installation arbeitet. Die gemeinsam erarbeiteten Bühnenstücke nehmen den Theaterraum nicht als gegeben an, sondern entwerfen eigene Architekturen für Zuschauer und Performance.
Stine Hertel, Regie / Performance / Lichtdesign, Jan Rohwedder, Regie / Performance / Bühnenbild, Niels Bovri, Regie / Performance / Sound, Carolina Mendonca, Regie / Performance / Choreographie, Christopher-Felix Hahn, Regie / Performance und Camilla Vetters, Dramaturgie. Kooperationspartner:Forum Freies Theater Düsseldorf, Premiere Dezember „FFT“ Forum Freies Theater Düsseldorf. Weiterer Spielort: Theater Rampe Stuttgart.
Kontakt: Rotterdam Presenta GbR, Stine Hertel, Brunnenstraße 34, 40223 Düsseldorf, Tel. 01783319083, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, rotterdampresenta.de


02.-07.07. „DANCE ON LOKAL“
DIEHL+RITTER und DANCE ON ENSEMBLE / Choreografisches Labor mit Menschen 60+(D)
Der Berliner Choreograf Martin Nachbar und das Ensemble wollen 6 ältere Menschen aus Pasewalk und Umgebung einladen, um von ihnen zu lernen. Sie treten mit den Tänzern als gleichberechtigte Experten ihrer Lebensgeschichte und ihrer physischen Kompetenzen in einen kreativen Dialog: Was sind ihre Erinnerungen, welche Fertigkeiten und Wissen können sie den Das Projekt befragt klischeehafte Vorstellungen vom Alt-Sein und richtet sich an ältere Menschen. Es zielt so auf soziale und kulturpolitische Ziele: das Denken über alte Menschen soll in Bewegung versetzt werden. Ihr Schatz an Erfahrungen, Wissen und Können wird sichtbar. DANCE ON richtet den Fokus auf die künstlerische Exzellenz von Tänzern 40+. Das Ensemble erarbeitet mit international renommierten Künstlern ein eigenes Repertoire. Das Projekt setzt außerdem mit Partizipationsformaten für alte Menschen und einem Research-Programm gesellschaftspolitische Impulse.
Martin Nachbar (künstl. Leitung des Projekts), Christopher Roman (künstl. Leitung Ensemble/ Tänzer), Amancio Gonzalez (Tänzer), Ty Boomershine (Tänzer), Ami Shulman (Tänzerin), Brit Rodemund (Tänzerin), Jone San Martin (Tänzerin), Laura Böttinger (Assistenz), Lisa Bowler (Übersetzung), Jana Bäskau (Produktion), Dorothea Tuch & Andrea Keiz (Dokumentation) sowie 6-7 Senioren aus der Region Schloss Bröllin.Premiere „DANCE ON FESTIVAL“November 2017. Kooperationspartner: HAU Hebbel am Ufer Berlin. Weitere Präsentationen: Februar 2018 Holland Dance Festival/Den Haag, April 2018 Dansens Hus/ Stockholm
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Kontakt: DIEHL+RITTER/ DANCE ON ENSEMBLE, Laura Boettinger, Crellestraße 29-30, 10827 Berlin, Tel. 030-81828233, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.dance-on.net


03.-16.07. “unmeasurement” plus ou moins cirque Productions
/ Performance (D)
Das Projekt besteht aus aufeinander aufbauenden Einzelperformances, die sich anhand der Werkzeuge “Zollstock, Schlagschnur und Flächenlaser” mit der Transzendenz von Messung und Konstruktion auseinandersetzen. Anhand der Objekte und durch Raumerkundungen werden Handlungsspielräume performativ untersucht. Das Projekt handelt von der Schwierigkeit nicht alles bemessen zu können, dem Versuch eine eigene Systematik zu erschaffen und der Schönheit des Undefinierbaren. 
Die künstlerische Leiterin Claire Terrien mit ihrem Team in diesem Projekt mit der räumlichen und körperlichen Risikobereitschaft des Menschen in Hinsicht auf Unbestimmbarkeit, Unsicherheit und Unwissen auseinander. Wissenschaftlichen Theorien der Quantenphysik und Fuzzylogik stellen Körpernormierung, Geschlechteridentitäten und Handlungsfähigkeiten in Frage.
Die Projektbeteiligte sind in der Berliner freier Szene tätig und arbeiten transdisziplinär innerhalb vernetzter Kollektive (Ausland, SissiFM/Fmsturbation, Charivaris Circusbiennale, KieztoGo). Sie engagieren sich für kollektive kreative Prozesse aus einer genderkritischen Perspektive
Claire Terrien (DE/FR): künstlerische Leitung, Performance, Nathalie Hörhold-Ponneau (DE/FR): Cello, elektronische Musik, Performance, Ruth Waldeyer (DE): Licht, Moa Asklöf Prescott (DK): Performance, Circustechnik (Schlappseil), Blandine Casen (FR/COL): Video, Live und Dokumentation, Lili Jenks (US/FR): Regie, Christiane Wiegand (DE): Dramaturgie. Premiere September 2017, Forum Stadtpark Graz. Weitere Aufführungen Villa Kuriosum im Rahmen des Festivals Kunstkreuz, für 2018 Tournee.
Kontakt: plus ou moins cirque Productions, Claire Terrien, c/o Villa Kuriosum, Scheffelstr. 21, 10367 Berlin, Tel. 017624331430, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, pomc-prod.de


11.-25.09. “play nice -negotiating foot juggling- “ Cie Ariane&Roxana
/ zeitgenössischer Circus (D)
"play nice -negotiating foot juggling-" zeigt abstrakte Momente als Parabeln für Alltagsleben. Ein Spiel mit choreographierten Phrasen und definierten Improvisationen. Die Situationen, die sich entfalten, erzählen Geschichten von Respekt, Ignoranz und Solidarität.
Ariane&Roxana haben sich für dieses Projekt zusammengetan mit Roman Müller (physical/technical Research) und Peter Sweet (Character, story), Soundcreation Gidon Oechsner. Input auch von Stefan Sing, Nata Galkina, Bogdan Illouz und Alexis Rouvre. 
Unterstützt durch pre-sells: Rencontre des Jonglages (pre-premiere out-door Version), IT | Bastid’Art, FR. In Koopertion mit Maison des Jonglages, FR | La Grainerie, FR | La Cascade, FR | Netzwerktreffen Neuer Zirkus, DE | Dommelhof, BE | Espace Catastrophe, BE | Latitude 50, BE | Bastid’Art, FR | L’Académie Fratellini, FR | Tanzfaktur Köln, DE | Circomedia, UK
20. Mai 2017 Bastid’art Festival (Outdoor Version) , FR. Weitere vorstellungen (work in Progress) : Latitude 50 28.4.17, Tollhaus Karlsruhe, 4.11.16 / Maison des Jonglages, 6.12.16 / Rencontre des Jonglages (FR) 29.4.17, Académie Fratellini (FR), Latitude 50 (BE), Bastid’Art (FR), Tanzfaktur Köln (DE).

Kontakt: Julia Ardiley/L'Entremise (Produktion) +33 (0)6 82 37 93 03 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder
Ariane&Roxana, Ariane Oechsner, Monumentenstraße 24, 10965 Berlin, Tel. 01578 6139204,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; facebook.com/arianeroxana


12.-22.09. “Curveball “ müller*****
/ Performance (D)
Die Performance erzählt die Geschichte des Kronzeugen Curveball, mit dessen Falschaussagen die USA 2003 den Irakkrieg offiziell beginnen konnten. Sie konterkariert in zweifacher Hinsicht: Indem die Performerin die Geschichte Curveballs rekonstruiert und unter Hinzunahme fiktiver Erzählung ein Psychogramm Curveballs konstruiert, entsteht ein Spiel der Ambivalenz und Verwirrung. Das Publikum steht seiner eigenen Täuschung gegenüber. Zudem thematisiert sie globale Manipulationen der Geheimdienste. Die Performance stellt die Fragen, wem wir warum Glauben schenken und wohin uns das Prinzip der Täuschung und Verwirrung führen kann. Sie erzählt zugleich eine Geschichte darüber, wie jede oder jeder Einzelne zur Relativierung der Wirklichkeit aus eigenen oder fremden Motiven bereit ist.
Das Produktionslabel müller***** wurde 2008 von Elisa Müller gegründet und entwickelt in unterschiedlichen Konstellationen von KünstlerInnen verschiedener Disziplinen und WissenschaftlerInnen Theater/Performanceproduktionen, die gesellschaftliche und politische Zusammenhänge thematisieren.
Elisa Müller, künstler. Leitung, Recherche, Konzeption, Performance, Text, Regie; Vega Damm, Recherche, Konzeption, Text, Dramaturgie; Annett Hardegen, inhaltliche Mitarbeit, Recherche; Michaela Muchina, Ausstattung Bühne und Kostüme; Arne Vogelgesang, Video/Projektionen; ehrliche Arbeit, Produktionsleitung. Partnerschaften und Spielorte sind: Theaterdiscounter Berlin, FWT (Freies Werkstatt Theater) Köln und Rottsr5/KUNSTHALLEN Bochum.

Kontakt: Institut für Widerstand im Postfordismus / müller*****, Elisa Müller, Willibald-Alexis-Str.40, 10965 Berlin, Tel: 0179/2232726, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, institut-wip.de, labelmüller.de


Noch keine Residenzzeit terminiert mit:
„c.o.p.y. Blöchle / Fornezzi / Meul
/ Performance und Tanz (AT)
“c.o.p.y.” ist eine Performance, die sich mit der technologischen Erweiterung des menschlichen Körpers im Diskursfeld “Human Enhancement” auseinander setzt. Hierfür wird die neurologische Messmethode Elektroenzephalographie (EEG) als künstlerisches Mittel eingesetzt, mittels derer die Gehirnaktivität der Performer, während der Performance gemessen und in visuelle und auditive Outputs in ein mediales Raumkonzept transformiert wird. Durch die transdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Creative Technologist Tiago Martins wird somit ein audio-visueller Erfahrungsraum für den Zuschauer kreiert. Ausgehend von dem Doppelgängermotiv lotet die Performance die Dualität von Mensch und Technologie aus – die Technologie als digitaler Doppelgänger des analogen Selbst. Es fallen das Ich und der Andere, das Vertraute und das Fremde, das Analoge und das Digitale zusammen und heben sich gegenseitig in ihrer Wirkung und ihrer kategorialen Funktion für die menschliche Wahrnehmung auf.
Désirée Meul (Performerin, Choreographin), Dominik Fornezzi (Performer) und Jana Blöchle (Dramaturgin) haben sich im MA Transdisziplinarität an der Zürcher Hochschule der Künste und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaften an der JLU Gießen kennen gelernt. Weitere Akteure sind: Fabian Gutscher (Sounddesign), Tiago Martins (Programmierung, Visuals), Anja Weber (Beratung, Stefan Greiner (Beratung), Katharina Bruderhofer (Ausstattung) und als Produktionsleitung Theresa Pommerenke (ehrliche Arbeit, Berlin). In der Recherche-Phase wurden sie durch die Tanzrecherche NRW, Kultur Stadt Zürich und das Tanzhaus Zürich finanziert und unterstützt.
Premiere Ballhaus Ost, Berlin, Mai 2017. Weitere Aufführungen: HochX, München, Juni
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Kontakt: Désirée Meul, Nordbahnstrasse 2, 13359 Berlin, Tel. 0176 429 88 086, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, desireesophiemeul.com

Kontakt schloss bröllin e.V.
Katharina Husemann, Tel. 039747-5650-0, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!%0B17309">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
17309 Fahrenwalde, Bröllin 3,
Büro Berlin, Bergmannstr. 54, 10961 Berlin, Tel. 030-44055566, Mobil: 0170-9047998

Residenzprogramm 2016


Die Produktionsstipendien des schloss bröllin e.V. werden gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem Landkreis Vorpommern-Greifswald.

 

Last modified on Montag, 27 März 2017 15:50